Wie kommen die Archäologen zu ihren Daten? - 1. Teil. C14-Labor der ETH Zürich

Einladung zur Besichtigung des C14-Labors der ETH-Zürich

Montag, 29. Oktober 2018, 16:00–17:30 Uhr, ETH Hönggerberg

Eine der am häufigsten angewandten naturwissenschaftlichen Datierungsmethoden in der
Archäologie ist – neben der Altersbestimmung anhand von Baumringen – die C14-Datierung. Mit der
C14- oder Radiokarbonmethode ist es möglich, das absolute Alter von organischen Stoffen – z. B.
Holzkohlereste, Holz- und Knochenartefakte, Getreidekörner, Textilien – zu bestimmen. Dabei wird
deren Gehalt an radioaktivem Kohlenstoff 14 C, der eine Halbwertszeit von 5.730 Jahren hat,
gemessen. Damit sind Altersbestimmungen bis zu 60.000 Jahren vor heute möglich.
Das ETH-Labor für Ionenstrahlphysik in Zürich ist eine weltweit führende Gruppe bei der Entwicklung
neuer Instrumente für Beschleuniger-Massenspektrometrie (AMS) und Ionenstrahl-Analyse (IBA).
AMS wird zur Detektion extrem niedriger Mengen langlebiger Radionuklide eingesetzt. Die Methode
wird auf Radiokohlenstoffdatierung, Klimaforschung, Geologie und Biowissenschaften angewendet.
Die langjährige Leiterin des C14-Labors, Dr. Irka Hajdas, wird uns eine massgeschneiderte Führung
durch ihr Labor mit Einblicken in die tägliche Arbeit geben. Sie und die anwesende Archäologin
werden auch Ihre Fragen gerne beantworten.

Die Führung ist kostenlos. Treffpunkt 15.45, Bushaltestelle Zürich, ETH Hönggerberg.
Ort der Veranstaltung: Laboratory of Ion Beam Physics, HPK H25, Otto Stern-Weg 5, Zürich.

Irka Hajdas (Zürich).

29.10.2018 – 16:00 Uhr

Laboratory of Ion Beam Physics, HPK H25, Otto Stern-Weg 5, Zürich